Neue 2015er Masken

Johann, der Maskenschnitzer

Ich heiße Hansjörg Gstrein und komme aus Ötz in Tirol. Seit ca. 12 Jahren schnitze ich Masken – vorwiegend für unsere Region. Jetzt im Jahr 2015 will ich einen Schritt weitergehen und mich in der gesamten Krampus- und Perchtenszene präsentieren. Dazu habe ich mich entschieden unter Johann Masken aufzutreten.

Das ist kein Künstlername, ich heiße lt. Geburtsurkunde JOHANN, wurde aber immer mit Hansjörg angesprochen. Dazu passend habe ich ein neues Logo, das von meinem Sohn Manuel stammt. Er ist es auch, der mich in Sachen Internet, Facebook und in der technischen Umsetzung unterstützt.

Meine Masken

Diese sind garantiert handgefertigte Unikate. Kopier- oder CNC-Fräsen kommen für mich nicht in Frage. Hierfür verwende ich Ötztaler Zirbenholz. Die Vorteile dieses Materials liegen auf der Hand:

  • Der Geruch, welcher angenehm und beruhigend wirkt.
  • Das geringe Gewicht – auch ein Bestandteil einer Johann-Maske.
  • Zirbe lässt sich gut bearbeiten.
  • Zirbenholz ist antibakteriell und keimtötend. Ein enorm wichtiger Punkt, wenn man bedenkt, wieviel Schweiß und anderes aus Nase und Mund sich in einer Maske ablagert.
  • Zudem schone ich die Umwelt, indem ich heimisches Holz verwende, ohne große Transportwege.

Zum Fassen verwende ich Acrylfarben die anschließend versiegelt werden. Bei den Augen variiere ich zwischen Glasaugen und gemalten Augen. Man kann auch auf beides verzichten und stattdessen die Augen als Sehschlitze verwenden. Es kommen sowohl echte Hörner als auch Kunststoffguss (gewichtsvorteil) zur Anwendung. Als Kopffelle dienen Ziegen- oder Schaffelle. Auch Pferde oder Yakschwänze kommen zum Einsatz.

Für einen festen Sitz der Maske gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Ein Schlupfkopf, bei dem die Maske über den Hinterkopf geht. Das ganze muss dabei passgenau gepolstert werden um ein verrutschen oder kippen möglichst zu verhindern.
  • Eine Snowboardbindung, bei der es keinen Hinterkopf bedarf und eine Feineinstellung zur Verfügung steht. Mit dieser lässt sich der Halt genauer justieren. Der Nachteil liegt darin, dass es eine Hand zum zuratschen und öffnen braucht.
  • Ein breiter starker Gummi, wie bei den Hosen.
  • Das speziell von mir nach dem Schlupfkopf-Prinzip entwickelte Leichtbausystem aus Kunststoff mit einer Tiefenverstellmöglichkeit. Dieses System werde ich noch im Detail erklären.